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Archiv der Kategorie ‘Sonstiges’



Dienstag, 30. Juni 2009

Juhuu! :)

Juhuu! :), ursprünglich hochgeladen von blackfrogblog

Samstag, 9. Mai 2009

Bullshit des Tages

Gestern durfte ich bei meinem pendleralltäglichen Griff zur 20 Minuten wieder einmal eine An-den-Kopf-lang-Schlagzeile erblicken:

Politiker fordert Paintball-Verbot

SPler Hans Widmer fordert das “Tötungstraining” Paintball zu verbieten. Nach den “Killerspielen” soll nun also auch eine Real-Life-Sportart schuld an Amokläufen sein.

Der Chef des Paintballverbandes meinte dazu nur folgendes: “Man könnte genauso gut das Fechten verbieten; auch da wird eine Tötung simuliert.” Richtig! Fechten ist nichts anderes als eine Vorstufe zum brutalen Meuchelmord! Verbieten wir also neben Paintball auch Fechten und dazu natürlich auch folgende gefährlichen Dinge:

  • Fussball: Die enorme Aggression, die auf einen kleinen Ball wirkt, ist enorm. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Gewalt eskaliert und statt Bälle Köpfe fliegen!
  • Eishockey: Mit Stöcken um sich schlagen, harmlose Spieler auf brutale Weise in die Bande schmeissen, sich gegenseitig die Zähne ausschlagen – pures Vandalismustraining!
  • Das Fernsehen: Ballerfilme, Nachrichten mit Bildern von Toten, Aggressionsstifter wie Mike Shiva – die Glotze bringt uns nur auf dumme Gedanken.
  • Brot: 99 % aller Amokläufer haben kurz vor ihrer Tat Brot gegessen. Ein Zufall konnte bisher nicht sicher nachgewiesen werden und ist unwahrscheinlich – also sicher ist sicher!
  • Die Armee: Wenn Paintball als Tötungstraining verboten gehört, dann auch Schiesstraining auf Menschenscheiben und Simulationsgefechte mit Platzpatronen. Der einzige Unterschied in der Armee ist, dass jedem Soldaten eine echte Waffe in die Hand gedrückt wird, die mehr kann als nur Farbkügelchen schiessen.
  • Politiker mit dummen Ideen: Würde für weniger Nonsense-Schlagzeilen sorgen, die Nerven schonen und somit das Risiko, dass ein potentieller Amokläufer wirklich durchdreht, erheblich mindern.

Also lieber Herr Widmer, wetten Sie haben noch nie eine Runde Paintball gespielt? Aktualisieren Sie lieber mal Ihre Webseite statt mit Dingen um sich zu werfen, von denen Sie keine Ahung haben…

Freitag, 3. April 2009

Reisefreiheit – Nein, Danke?

Zurzeit überall heiss diskutiert und bald vor dem Stimmvolk: Die Frage nach dem neuen biometrischen Pass. Tagtäglich gibt es in Zeitungen Argumente zu lesen, die gegen das neue Identitätsdokument sprechen. Und ich frage mich jedes Mal wieder, was das ganze soll. Die Gegenargumente laufen immer aufs selbe heraus: Datenschutz.

Zusätzlich zu den bisherigen Daten würden noch die Fingerabdrücke erfasst und zentral gespeichert. Und dies sei ein grosses Sicherheitsproblem. Natürlich könnte man mit solchen Daten Schaden verursachen, aber seien wir einmal ehrlich: Bereits jetzt, sind praktisch alle diese Daten von uns in dutzenden verschiedenen Datenbanken gespeichert. Wer ein Mobiltelefon besitzt, erinnert sich sicher daran, wie er praktisch alle Daten, die auch in seiner Identitätskarte stehen, seinem Provider mitgeteilt hat. Wer ein Bankkonto oder eine Kreditkarte besitzt, stimmte ebenfalls der Speicherung seiner persönlichen Daten und bei Überweisungen bzw. Zahlungen im Ausland deren nicht überwachbaren Übermittlung zu. Wenn wir weiter in unserer Brieftasche suchen, finden wir beispielsweise ein SBB-Bahnabonnement oder eine Versicherungskarte der Krankenkasse, hinter der sich ebenfalls riesige Datensammlungen verbergen, über deren genauen Verwendungszweck wir uns nie wirklich Gedanken machen. Sogar wer Superpunkte bei Coop sammelt, stimmt zu, dass seine Daten “ferner an Firmen weitergegeben werden, welche Ihre Daten im Rahmen eines Auftragsverhältnisses bearbeiten, wobei ein Datentransfer ins Ausland … erfolgt.”

Wer ausserdem bereits einmal in oder durch die USA gereist ist, ist irgendwo mit Fingerabdrücken und Foto registriert worden. Die Einführung des neuen Passes ändert aus meiner Sicht also nicht wirklich die aktuelle Situation bezüglich Speicherung persönlicher Daten. Eine Nichteinführung hingegen hätte gravierende Folgen. Jeder, der ab und zu reist, weiss die enormen Vorteile eines Schweizer Passes zu schätzen. So wurden wir letztens in London am Flughafen beim Anblick des weissen Kreuzes auf rotem Grund aus der Schlange geholt und durch den Priority Access geführt und von Kollegen habe ich bereits gehört, dass man als Schweizer problemlos z. B. in die Türkei einreisen kann, während die mitreisenden Staatsangehörigen gründlich gefilzt werden. Auch eine Einreise in die USA ist aktuell keine grosse Sache. Rotes Büchlein vorlegen, Stempel kassieren, Ok.

Lohnt es sich wirklich, diesen Luxus wegen einiger paranoiden Bedenken, die auf einer Wunschvorstellung basieren, aufzugeben? Wollen wir wirklich für jede Reise ausserhalb Europas mühsam ein Visum beantragen und beispielsweise für die USA 170.- Fr. hinblättern müssen? Bei dieser Überlegung verliert auch die Argumentation, der neue Pass wäre mit seinen 140.- Fr. für 5 Jahre zu teuer, schnell an Boden. Ich hoffe doch stark, dass das Volk den Luxus der enormen Reisefreiheit als Schweizer Bürger nicht aufgrund einer etwas höheren gefühlten Sicherheit verwerfen wird.

pass

Mittwoch, 25. Februar 2009

Es werde Licht

Wer des öfteren mit dem Zug von Bern über Burgdorf fährt und dabei zu den Aus-dem-Fenster-Guckern gehört, hat ihn sicherlich schon einmal gesehen. Sei es nun als statische Lichtsäule, blinkendes Kunstwerk oder als wohl komplizierteste Uhr der Schweiz – die Rede ist vom ehemaligen Spreda-Turm, heute als Lumolith bekannt.

Früher war es auserwählten Künstlern vorbehalten, die Glassäule des Turmes zu beleuchten. Nun ist es aber – was ich eine sehr interessante Idee finde – jedem Internetnutzer von überall auf der Welt möglich, das markante Bauwerk in Burgdorf für einige Minuten in den eigenen Wunschfarben erstrahlen zu lassen. Dazu einfach auf der offiziellen Website die 24 Fenster mit den gewünschten Farben auswählen und dem Kunstwerk einen Namen geben. Je nach Warteschlange kann das eigene Farbenspiel sofort oder nach kurzer Wartezeit vor Ort oder via Live-Webcam bestaunt werden. Be creative! ;)

lumolith

Mittwoch, 18. Februar 2009

:-(

Bereits freute ich mich wieder darauf, bald wie jedes Jahr von einem genialen Lineup an meinem Lieblingsregionalfestival überrascht zu werden. Doch stattdessen finde ich nur diese unerfreuliche Nachricht vor:

Kein ROCKSOUND Festival 2009

Das 5. ROCKSOUND Festival findet nicht statt. Die Agentur Taifun Music AG hat in den ersten vier Jahren viel Geld in das Festival investiert. Trotz jeweils hochkarätigem Programm aus dem Bereich „hard & heavy“ litt das Festival unter Wetterpech und Fussball-WM 06 und -EM 08. Im letzten Jahr besuchten nur 9000 Rockfans das Festival. Daraus resultierte ein hoher finanzieller Verlust. Das ROCKSOUND Festival macht deshalb im 2009 eine Pause und muss zuerst saniert werden.

(Quelle: offizielle Homepage)

Ein Sommer ohne Rocksound also. :( Dafür soll an der selben Location ein neues Open-Air mit schweizer Acts stattfinden. Was aber bis jetzt unter www.openairhuttwil.ch zu finden ist, scheint nicht wirklich überzeugend…

Sonntag, 15. Februar 2009

Rauchfreies Bern

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat beschlossen, die Bestimmungen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Passivrauchen auf den 1. Juli 2009 in Kraft zu setzen. Von diesem Zeitpunkt an sind öffentlich zugängliche Innenräume konsequent rauchfrei. Das Rauchen ist nur noch in Fumoirs gestattet.

Endlich. Auf diese Schlagzeile warte ich, seit ich in Dublin das erste Mal einen Fuss in ein rauchfreies Pub gesetzt habe. :)

smoke

Donnerstag, 29. Januar 2009

Escape the room

Freunde von Knobeleien und Rätseln sollten sich unbedingt diese kleinen Spielchen anschauen, die mir gerade die Zeit rauben. Auch wenn die Seite komplett Japanisch (oder Chinesisch?) ist, ist das Spiel selbsterklärend: Bring dich aus dem Raum heraus!

Aber Achtung, wer jetzt denkt, man müsse nur schnell einen Schlüssel finden, um die verschlossene Tür zu öffnen, irrt. Die Rätsel und Kniffe haben es in sich, so dass man schnell einmal hängen bleibt. Für diesen Fall ein paar Tipps:

  • Item-Leiste oben ausblenden, damit sie keine Details verdeckt.
  • Den Raum aus allen Winkeln Milimeter für Milimeter nach neuen (z. T. gut versteckten) Gegenständen absuchen.
  • Alle Hinweise sind entweder englisch oder als Symbol gehalten. Japanische Notizen, Links oder Beetags sind nur Werbung.
  • Bei Licht im Dunkeln tappen bringt nichts, das geht auch ohne Raumbeleuchtung.
  • Wenn du das Rätsel einer Ziffer eines Zahlencodes nicht knacken kannst: Neun Möglichkeiten sind schnell durchprobiert. ;)

Noch nicht abgeschreckt? Dann schnapp dir Stift und Papier und versuche einen der insgesamt 4 Räume: http://709709.com/game/esk.htm. Viel Glück!

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