Montag Morgen um 10 Uhr stand Marketing auf meinem Stundenplan. Und 10:00 heisst hier übrigens 10:00 – wer zu spät kommt, steht vor verschlossener Türe und wird nicht mehr reingelassen. Da staunt sogar der Schweizer über die Pünktlichkeit der Schweden. Der Unterricht schaut etwas anders als gewohnt aus. Die Klasse ist mit 40-50 Studenten für meine Verhältnisse recht klein und der Unterricht dadurch interaktiver. Der Dozent (der hier übrigens ganz informell mit Vornamen angesprochen wird) scheint sehr sympathisch und der Kurs verspricht durch unterschiedliche Module (Vorlesungen, Fallstudien, Gruppenarbeit) spannend und abwechslungsreich zu werden. Ausserdem dauern die Kurse hier nur ein Quartal, also sieben Wochen. So weit also schon mal ein gelungener Gegensatz im Vergleich zu Fribourg. ;)
Mein zweiter Kurs in diesem Quartal ist eine Einführung in die schwedische Sprache. Auch dieser verspricht witzig und spannend zu werden, so dass ich mich also auch auf die Zeit im Unterrichtssaal freuen kann. Diese liegt übrigens mit ca. 10-12 Stunden pro Woche noch unter Fribourg. :) Wie viel es daneben zu Hause zu tun gibt, muss ich mal aber mal noch abwarten.
Ansonsten stand diese Woche noch die “Night-Mission” an: Die letzte Gelegenheit, für unsere Kick-Off-Gruppe Punkte zu sammeln. Mit vollem Einsatz – was unter Anderem pink lackierte Zehennägel, rasierte Unterschenkel und einen Haufen peinlicher Fotos bedeutete – zeigten wir, wer die beste Gruppe ist. Unsere Army gewann diese Mission, was der Kick-Off-Week doch ein durchaus gelungenes Ende bereitete. :) Den Rest der Woche verbrachte ich neben den Kursen bei einem kleinen Pokerturnier, beim gemeinsamen Nachtessen mit den (viiielen!) neuen internationalen Studenten und heute – leider – mit krank Herumliegen. Der schwedische Semesterbeginn fordert aber eben nun seine Opfer. ;)







