Archiv der Kategorie ‘blackfrog’
Donnerstag, 5. November 2009
In letzter Zeit wurde ich immer wieder gefragt, ob ich eigentlich nichts mehr schreibe. Nunja, wie ihr seht: Nein. Das liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust mehr hätte, zu schreiben. Viel mehr mangelt es an Inhalt. Oder an Motivation, Inhalt zu suchen.
Gestartet hat das Ganze hier ja ursprünglich als virtuelles Tagebuch aus Dublin. Anstatt diversen Leuten das Gleiche zu schreiben, konnte ich sie auf meinen Blog verweisen. Praktisch.
Ich fand Gefallen am Schreiben und diese Plattform bot mir auch wunderbar die Gelegenheit, meinen Frust im Militär abzulassen. Wenn auch nicht unbedingt zu jedermanns Freude. Dazu gabs sogar den einten oder anderen Leser, was wollte ich also mehr.
Dann aber war die grüne Zeit vorbei, ich konnte mich wieder in einen Alltag einleben und hatte plötzlich auch extrem wenig Frust zum Abbauen. ;) Aber was nun schreiben? Ich versuchte es eine Weile mit Kreuz-und-Quer-Bloggen. Ziel war da, einen Eintrag pro Woche zu schreiben. Irgendwann gelang auch das nicht mehr; die Motivation, irgend ein Thema aufzunehmen, nahm weiter ab.
So liess ich es denn nun sein. Die Lust, hier fortzufahren, ist zwar da – allerdings fehlt es mir momentan an einer Roter-Faden-Idee. Wenn mir etwas einfällt, gehts hier weiter. Immerhin bräuchte ich neben meinem wissenschaftlichen Studienalltag doch noch etwas kreative Abwechslung. Ganz tot ist die Seite übrigens nicht: zum “Geburtstag” wirds wahrscheinlich ein neues Kleid geben. ;)
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Dienstag, 23. Juni 2009
[Trigami-Review]
Vor gut zwei Wochen bin ich mit meiner Seite auf die Server von Cyon gezogen. Die Tatsache, dass du diese Zeilen liest, bedeutet schon mal, dass alles geklappt hat und immer noch stabil läuft. Es wäre jedoch mehr als untertrieben, zu behaupten, der Wechsel zu Cyon erfülle nur diese Grundvoraussetzungen. Doch nun von Anfang an:
1. Die Registrierung
Die Anmeldung für einen neuen Server ist eine sehr schnelle Sache. Die vier Schritte ausführen, E-Mail-Adresse bestätigen, fertig. Der Webspace innert weniger Minuten verfügbar, so dass man gleich loslegen kann.
2. Der Umzug
Wer den Server bei Cyon mit einer vorhandenen Domain bestellt, erhält gleich eine temporäre URL zum Zugriff auf die eigene Seite sowie die IP-Adresse des Servers, über die man sich via FTP einloggen kann. Nachdem alle Dateien wieder hochgeladen wurden, kann man die Seite also gleich auf Funktionalität testen während die Domain immer noch auf den alten Webspace zeigt. Auch Installationen von Subdomains, Mailadressen und Datenbanken sind dank übersichtlichem Control Panel schnell und ohne langes Suchen getätigt. Nachdem alles läuft schnell den Nameserver beim Domainhoster ändern und die Besucher merken kaum etwas vom Umzug.
3. Funktionalität
Hier liegt wohl das grosse Plus von Cyon im vergleich zu anderen Webhostern dieser Preiskategorie. Jedenfalls scheinen hier nun Funktionen selbstverständlich zu sein, die ich vorher vergeblich gesucht hatte. Neben Standards wie ausführlichen Statistiken, FTP-Nutzerverwaltung und Backup-Funktionalität gibt es bei Cyon nützliche Dinge wie Mailkonten mit IMAP-Funktionalität, eine umfangreiche Online-Datenverwaltung falls man mal keinen FTP-Zugriff hat, unlimitierte Cronjobs, eine komplexe MySQL-Userverwaltung mit Rechtevergabe oder einen PHP 4/5-Switch für einzelne Verzeichnisse. Die einfache Installation von Umleitungen oder htaccess-Passwörtern für Verzeichnisse und die Möglichkeit, eine eigene php.ini zu verwenden, runden die Aufzählung meiner persönlichen Favoritenfunktionen ab.
Die Server von Cyon stehen in Basel und werden dort rund um die Uhr überwacht und täglich gesichert. Nach zwei Wochen kann ich zwar noch keine Aussagen über die Zuverlässigkeit machen, doch sollen die Server gemäss Erfahrungsberichten sehr stabil laufen. Wir werdens sehen. ;)
Den Support musste ich bis jetzt auch noch nicht testen, was aber eigentlich bereits für Cyon spricht. Über die FAQ findet man die meisten Informationen und für alles andere gibt es einen kostenlosen E-Mail-Support. Wenns schnell gehen muss, darf man auch 1.50 Fr. pro Minute in die Hotline investieren.
4. Verwaltung und Vermittlerprogramm
Nicht nur die Serverfunktionen kann man via Control Panel sehr einfach managen, auch alles Administrative lässt sich über das Webinterface my.cyon innert Minuten anpassen. Ich kann Cyon alles in allem also bestens empfehlen – und da es nicht nur mir so geht, hat Cyon ein Vermittlerprogramm eingeführt. Wer sich von dem Angebot nun ebenfalls angesprochen fühlt, darf mich gerne als Referenz angeben oder sich gleich über diesen Link anmelden.

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Donnerstag, 4. Juni 2009
Schon eine Weile überlege ich, meinen jetzigen Webhoster hoststar zu wechseln. Dank Trigami habe ich nun die Möglichkeit erhalten, den Webhoster cyon ein Jahr lang gratis zu testen. blackfrog.ch wird Morgen auf den neuen Server ziehen, die Seite wird deshalb einige Zeit nicht erreichbar sein.
Ich probiere nun ein bisschen aus und nach meinem New York Trip folgt dann ein kleiner Bericht über den neuen Anbieter. Bisher hat jedenfalls alles tiptop geklappt. :)

Edit 05.06.2009:
- 700 Mb an Daten wurden auf den neuen Server transferiert, die Hauptdomain umgeschaltet und die Datenbanken sind ebenfalls bereits umgezogen. Das meiste funktioniert also bereits wieder, der Rest – Subdomains, das Fotoarchiv und einige Dateien – folgt heute Abend und Morgen. ;)
Tags: cyon, webhosting Abgelegt unter blackfrog, Bloggerlife, Trigami | 1 Kommentar »
Sonntag, 8. Februar 2009
Wie bereits im letzten Post angekündigt und wohl unübersehbar hat meine kleine Seite ein komplettes Redesign erhalten. Noch ist nicht alles perfekt, aber ich werde noch etwas feilen. Verbesserungsvorschläge, Kritik und Meldungen über Fehler sind natürlich willkommen. ;)
Tags: redesign Abgelegt unter blackfrog, Bloggerlife, Webdesign | 2 Kommentare »
Mittwoch, 28. Januar 2009
Dank magischem Handauflegen durch wachtmeisterliches Widmer – mein neuer Topfavorit für the next Uri Geller – habe ich es nun doch geschafft, WordPress zu bezwingen. Woran es nun genau lag, kann wohl niemand sagen. Schlussendlich ist das aber auch egal, hauptsache ich habe endlich eine vernünftige Blogsoftware auf meinem Server laufen und bin nicht mehr von Blogger abhängig.
In einer Nacht- und Nebelaktion – sprich einer militärischen Nachtschicht ohne viel zu tun – passte ich das Template an und während beim Debuggen die Zeit wie im Fluge verstrich, nahm dieser Relaunch meines Blog nach und nach Kontur an. Äusserlich hat sich bis auf einige Änderungen in der Navigation nicht viel getan, allerdings fühle ich mich hinter der Bühne nun viel wohler.
Für dich als Leser hat sich nicht viel geändert. Die RSS-Adresse bleibt dieselbe und fast alle Dauerlinks funktionieren auch mit der neuen Plattform noch. Einzig Verlinkungen auf eine alte Label- oder Archivseite enden in 404.
Solltest du noch irgendwelche Fehler oder englische Sprachfetzen finden, wäre ich um eine kurze Mitteilung froh. ;)
Tags: blogging, wordpress Abgelegt unter blackfrog, Bloggerlife | 2 Kommentare »
Donnerstag, 8. Januar 2009
Als ich kürzlich einen Eintrag per MMS an meinen Blog sendete, staunte ich nicht schlecht, als ich diesen später online nicht finden konnte. Schuld daran war mein Blog-Service Blogger. Mein Eintrag wanderte zwar in die Entwürfe, jedoch nicht auf meinen Server. Genau das selbe passierte mit jedem neuen Eintrag, den ich versuchte zu veröffentlichen. Grund waren urplötzlich auftretende FTP-Probleme – selbstverständlich funktionierte der FTP-Account aber problemlos – die sich erst durch ein Neuerstellen des Zugriffs lösen liessen. Ein passender Moment, um über einen Wechsel des Blogsystems nachzudenken.
Als Erstes fiel mir da natürlich WordPress ein – die wohl verbreiteste Blogsoftware. Das letzte Mal, als ich dieses System aufzusetzen versuchte, kam ich allerdings nicht besonders weit, da ich anstelle der Installationsseite nur eine weisse, leere Fläche zu Gesicht bekam – ohne Fehlermeldung, ohne nichts. Etwas Googeln brachte mir die Information, dass diese “Blank Page of Death” willkürlich und aus diversen Gründen auftreten kann. Das wars damals mit WordPress.
In der Zwischenzeit – so dachte ich mir – gibts aber sicher eine neue Version, in der solche Fehler behoben wurden. Ich zog mir also die 2.7 und versuchte es noch einmal. install.php eintippen, Augen schliessen, Enter drücken, Augen langsam öffnen und – oha – “Willkommen zur WordPress-Installation!”. Innerhalb weniger Minuten war das System aufgesetzt und ich schaute mich etwas im Admin-Bereich um, der mir sofort sympathisch war. Bereits in Gedanken Zeit einteilend, in der ich das Template anpassen konnte, versuchte ich, meine Blogger-Posts zu importieren.
Um diesen Importer zu nutzen, musst du ein Google-Benutzerkonto und ein aktualisiertes Blog unter Blogspot oder einer angepassten Domain haben (kein FTP).
Hmm. Also schnell Blogger auf Blogspot umstellen, den Blog dort neu veröffentlichen und nochmals versuchen. Siehe da, die 100 Posts werden erkannt. Nun brauche ich also nur noch den “magischen Button” zu drücken und ich könnte mich von Blogger verabschieden. Klick. Klick. Nochmalsklick. Nichts. Keine Meldung, kein Import. Einfach nichts passierte.
Naja, das Problem wird sich wohl anders lösen lassen, schauen wir uns erst einmal das wichtigste Werkzeug an – den Texteditor. Schaut nicht schlecht aus. Aber nanu, wie kann man denn den Text formatieren, Bilder einfügen, Links erstellen? Fehlen da nicht ein paar Schaltflächen?

Und der einzige vorhandene Button liess sich genau so wenig anklicken wie der “magische” Importierknopf. Ich gab erneut auf. WordPress gewinnt gegen Blogger, Blogger gewinnt gegen WordPress.
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Montag, 5. Januar 2009
Am 12.12.2007 schaltete ich diese Seite online. Ein gutes Jahr bin ich nun am Bloggen. Eine kleine Beschäftigung, die mich meine Schreiblust ausleben lässt. Meine kleine Welt, die mich meine Gedanken in die Welt schreien lässt. Und immerhin den einen oder anderen Leser anlockt.
Das ist der 100. Beitrag in diesem Blog und eine gute Stelle, allen zu Danken, die hier ab und zu, regelmässig oder unregelmässig, beabsichtigt oder zufällig reinschauen. Immerhin warens in diesen 390 Tagen knapp 30’000 Klicks auf meiner Internetinsel – Merci! :)

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