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Archiv der Kategorie ‘Alltag’



Montag, 23. Februar 2009

Statistisches und Maturaarbeiten

Ich war ja schon immer ein Fan von Statistiken. Kein Wunder also, dass ich mir in Leerlaufminuten gerne die Besuchsstatistiken dieser Seite vornehme. Neben der Anzahl der Leute, die sich hierher verirren, sind dabei besonders die aussergewöhnlichen und meistens witzigen Dinge interessant. Wenn Besucher über Suchbegriffe wie “nackter arsch skilift”, “hackfresse” oder “einen aufsatz schreiben in dem ich meine mitschüler vor alkohol warne” auf meine Seite gelangen, frage ich mich gerne einmal, weshalb Menschen so etwas überhaupt googeln und weshalb Google meine Seite auflistet. Ebenso spannend ist die geografische Verteilung der Internetnutzer. Wobei ich auch hier natürlich nur rätseln kann, was im letzten Monat zwei Besucher aus Marquett, Michigan bis zu 3 Minuten auf meiner nicht besonders englischen Seite machten.

Als Programmierer von Webseiten sehe ich in den Statistiken aber noch einen weiteren Zweck als die Befriedigung einer Neugier. So ist es für mich durchaus wichtig, dass immer noch sehr viele User mit dem veralteten (und unsicheren…) Internet Explorer 6 unterwegs sind oder es tatsächlich noch Menschen gibt, die Windows 98 laufen haben. Immerhin kann ich mich unterdessen darauf verlassen, dass praktisch alle Surfer eine anständige Bildschirmauflösung haben.

Darüber hinaus können solche Statistiken natürlich auch zur Anpassung des Contents genutzt werden. Besonders kommerzielle Seiten passen ihren Inhalt häufig der Nachfrage an, was im Gegenzug natürlich vermehrt Besucher auf die Seite lockt, die sich wiederum finanziell lohnen. Als privater Blog habe ich das nicht nötig, erlaube mir aber ein kleines Experiment. Zur Zeit laufen viele Suchanfragen bezüglich Maturaarbeiten und auch meine Abschlussarbeit wird jedes Jahr um Januar-März (und kurz vor Abgabetermin Ende Oktober) markant mehr abgerufen. Was passiert, wenn ich diese erneut unter anderem Namen und besser auffindbar veröffentliche?

Also liebe Maturanden und Maturandinnen, Gymnasiasten und Gymnasiastinnen. Wenn ihr auf der Suche nach einer Maturaarbeit-Vorlage seid, dürft ihr gerne meine Maturaarbeit vom Gymnasium Burgdorf von 2006 abrufen. ;) Das Thema meiner Maturarbeit lautete Vorteile eines mit Sauerstoff angereicherten Luftgemisches beim Sporttauchen und die PDF-Datei ist hier zu finden: http://files.blackfrog.ch/Maturaarbeit_Nitrox.pdf.

(Die Wortwahl im letzten Absatz ist übrigens so getroffen, dass Suchmaschinen schnell anbeissen. Ob eine Auswirkung auf die Statistik sichtbar wird, werden wir in ein paar Tagen sehen.)

stat

Freitag, 20. Februar 2009

Weissfahren II

Vor einem Monat nahm ich mir vor, mein nächstes Zugsbillett online zu kaufen. Gesagt getan, für meine Reise in den Schnee nahm ich mir den online Ticketshop der SBB vor. Entgegen bereits gehörter Aussagen gestaltet sich die Anmeldung sehr einfach – wer bereits ein Abonnement (1/2-Tax) besitzt, kann sich sogar die Eingabe der Adressdaten sparen. Nachdem auch die Kreditkartendaten registriert sind, steht einem online Ticketkauf bereits nichts mehr im Wege.

Am einfachsten funktioniert dies, indem ganz normal die gewünschte Verbindung im Fahrplan gesucht wird. Anschliessend den Button Preis/Kauf anwählen und schon wird man zum Shop weitergeleitet. Klasse, Tarif und einfach/retour auswählen und schon hat man ein PDF-Dokument auf dem Bildschirm, das ausgedruckt werden kann. Das lösen eines solchen Tickets im A4-Format dauert weniger als zwei Minuten und dank Abrechnung via Kreditkarte muss man sich auch nie mehr Gedanken über Kleingeld für den Automaten oder Schlangen vor dem Schalter machen.

Die Kontrolle im Zug dauert zwar etwas länger durch das Einscannen des Strichcodes und der Kontrolle des Halbtax auf Vorder- und Rückseite (wieso befinden sich Name und Foto eigentlich nicht auf derselben Seite?), doch stört das wohl relativ wenig.

Alles in allem also eine praktische Angelegenheit. Die SBB wirbt zur Zeit für ihr neues MobileTicket-System, mit dem man Billette auch per Handy bestellen kann. Allerdings funktioniert das auf meinem Gerät noch nicht.

Naja, ab Morgen bin ich sowieso stolzer GA-Besitzer und kann solche Probleme für eine Weile vergessen. :) Besonders froh bin ich, dass ich solchen Situationen aus dem Weg gehen kann, wie ich vor wenigen Tagen eine hatte:

Ich: “Guten Morgen, ein einfaches Billett nach Biel bitte.”

Angestellter: “Tut mir leid, unser Drucker funktioniert zur Zeit nicht. Können Sie bitte am Automaten ein Ticket nach Bern und am dortigen Automaten ein Weiteres nach Biel lösen.”

onlineticket

Dienstag, 10. Februar 2009

Ohrwürmer

Mit dem Auto ins Skigebiet zu fahren ist bequem. Dazu Radio zu hören gehört schon fast dazu. Und sich dabei einen Ohrwurm einzufangen wohl irgendwie auch.

Obe isch unge u dunku isch häu,
hinger isch vore u langsam isch schnäu.
Du bisch die, wo myni Wäut verträit,
glych wohär dr Wind wäit.

Patent Ochsner – Tiger

Samstag, 24. Januar 2009

Weissfahren

Zug fahren ist eine Sache, Billette lösen eine ganz andere. Nicht nur, dass mich häufiger ältere Leute um Hilfe mit den Automaten bitten – sei das nun wegen der neuen und nicht gerade vereinfachten SBB-Software, die einen seit Fahrplanwechsel die Finger wund tippen lässt, oder wegen unserem tollen Zonensystem – auch ich habe da als routinierter ÖV-Nutzer ab und zu meine Probleme.

So wollte ich letztens Samstags um halb eins nach Zürich Hardbrücke. Natürlich erfahre ich erst am Bahnhof, dass unser Schalter BLS-Kundencenter am Wochenende über Mittag geschlossen ist. Auch verfügt unsere Station (noch?) nicht über einen Touchscreen-Automaten, sondern über einen riesigen, blauen Kasten mit vielen Knöpfen. Hardbrücke gehört natürlich nicht dazu. Ich hatte also drei Möglichkeiten ohne eine 80 Franken-Busse ernsthaft zu riskieren: Bis Burgdorf lösen und dort den neuen Automaten benutzen, bis Zürich HB lösen und dort nochmals ein Billett beziehen oder letzteres ohne Billett ab Hauptbahnhof. (Für alle Nichtzürichkundigen: HB-Hardbrücke ist ca. 1 Minute Fahrt)

Als Geizkragen und Faulpelz erschien für mich Möglichkeit drei am passendsten, also wählte ich auf altmodische Weise mein Einfach-Halbtax-Billet nach Zürich. Ganze 19.50 Fr. kostet das liebe Stück. Der blaue Kasten nimmt übrigens nur Münzen und 20er-Noten und – wie sollte es auch anders sein – Geizkragen hatte natürlich nur ein grünes Scheinchen dabei. Also doch ein “Libero 2-Zonen-Ticket” (das natürlich für einmal nicht kontrolliet wurde) um mich während dem nächsten Umsteigen durchs Menü des Automaten wuseln zu können, der ganz nett auch mein Plastikgeld schluckte.

Immerhin kam ich nun ganz legal zu meiner Destination. Und nahm mir irgendwann auf der Fahrt vor, das nächste Mal mein Ticket online zu kaufen. Ob das in der Zwischenzeit wohl sogar via Handy geht?

Samstag, 17. Januar 2009

Rechnungen

Warum nicht immer so?

Sonntag, 11. Januar 2009

Schönster Arsch?

Letztens schallte mir vom Skilift her ein Song entgegen, der mich doch etwas ins Grübeln brachte. Klar ist das Niveau vieler Lieder im Schnappi-Zeitalter drastisch zurückgegangen, aber spielt der Inhalt eines Songs in unserer Nznz-Epoche wirklich gar keine Rolle mehr?

Donnerstag, 8. Januar 2009

Grüsse…

..an alle, die im Nebel arbeiten müssen. ;) (oder noch schlimmer – bereits wieder im Militär sind…)

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