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AtmosFear

In den letzten Tagen zeichnete sich ein weiterer Unterschied des Studiensystems hier ab. Während man in Fribourg die ersten 2-3 Semesterwochen noch gemütlich nichts machen kann, kommt man mit dieser Angewohnheit hier schnell in Zeitnot. Da wir hier Quartalsprüfungen haben, fühlt sich die erste Session bereits jetzt ziemlich nahe an. Ausserdem gehören dicke Lernbücher und damit viel Lesen hier zum Standard. Diese Kursliteratur sei nämlich im Gegensatz zu Fribourg durchaus relevant für die fünfstündige (!) Prüfung. Daneben gibts natürlich auch noch eine praktische Gruppenarbeit, die irgendwann geschrieben werden muss. Sind da die Wochenenden schon für Ausflüge verplant, gibt das tatsächlich schon in den ersten Wochen lernintensive Nachmittage. Ungewohnt. Zum Glück habe ich nur einen “ernsthaften” (sprich ECTS-relevanten) Kurs dieses Quartal. :)

Ausserdem durfte ich vergangene Woche merken, dass hier der Stundenplan häufig ohne Vorwarnung umgestellt wird. Immerhin war ich nicht der Einzige, der vor verschlossener Tür stand. ;)

Ansonsten stand am Mittwoch der fast obligate Studentenausgang (mit vierstündiger Preparty) an und am Freitag wurde eine der Studentenunterkünfte kurzerhand zur Partyzone erklärt, die auch von unglaublich vielen Leuten besucht wurde. Wieder einmal ein verrückter Abend und meine erste Partie Beer-Pong. :D

Am Samstagmorgen machten wir uns dann mit dem Bus in Richtung Göteburg auf, wo wir den Vergnügungspark Liseberg besuchten. Skandinaviens grösster Freizeitpark ist zwar einiges kleiner als bspw. der Europapark, hat aber dennoch einige coole Attraktionen. Unter anderem gehört dazu der höchste Free-Fall-Tower in Europa – natürlich genau das richtige für meine Höhenangst. ;) Neben dem Dauernieselregen am früheren Nachmittag war dies ein sehr witziger Tag – und nass wurden wir dank überladenem Baumstammboot sowieso. :)

Den Sonntag nahm ich dann gemütlich in Angriff und besuchte einen kleinen Mittelaltermarkt, der in der Stadt stattfand. Übrigens ist hier in der Zwischenzeit der Herbst angekommen, der sich in sehr seltsamem Wetter zeigt. Zwei Wechsel von Regen zu Sonne pro Stunde sehe ich mittlerweile als nicht mehr aussergewöhnlich an. *g*

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