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Archiv vom März 2009



Freitag, 27. März 2009

Dachsanatomie

Wenn man den ganzen Tag diverse Kunden am Telefon hat, fragt man sich schon ab und zu, was manche Leute eigentlich so überlegen. Über die Gedankengänge einiger Menschen kann man manchmal einfach nur lachen. Und plötzlich merkt man, dass man eigentlich kein Bisschen besser ist.

dachsSo war ich letztens am Lösen des Kreuzworträtsels meiner Lieblingspendlerzeitung, als ich über diese merkwürdige Frage stolperte: “Seitenteile eines Dachs”. In Gedanken ein kleines, schwarz-weisses Säugetier zerlegend, grübelte ich doch eine Weile darüber nach, was man bei einem Dachs wohl als “Seitenteil” versteht und weshalb dieses einen speziellen Namen haben möge. Ich kam nicht drauf.

Mit einigen zusätzlichen Buchstaben in derjenigen Zeile sprang mir die Lösung dann plötzlich ins Auge und ich musste so laut über meine vorherigen Gedankengänge lachen, dass ich kurz die Aufmerksamkeit meiner Mitreisenden auf mich zog. Als die anderen Gäste ihre Blicke wieder aus dem Fenster warfen, vervollständigte ich die Zeile: Z-I-E-G-E-L.

Samstag, 21. März 2009

Aussichten eines Wetterballons

Dutzenden Wettersonden habe ich letzes Jahr nachsehen müssen, wie sie immer höher in den Himmel gleiten. Und ab und zu fragt man sich natürlich schon, wie es da oben – auf bis zu 35 Kilometern Höhe – wohl so aussehen mag. Die Antwort darauf lieferte nun eine Gruppe spanischer Studenten, die eine Kompaktkamera und ein GPS-Gerät in einer selbstgebauten Konstrukion mit einem meteorologischen Ballon steigen liessen. Die Bilder veröffentlichen sie in ihrem Blog, der bald darauf von Besuchern auf der ganzen Welt gestürmt wurde.

Eine grössere Version der Bilder mit englischen Kommentaren wurde nun auch vom The Big Picture Blog veröffentlicht.

ballon_blog

Donnerstag, 19. März 2009

Break the Silence III

Etwas Werbung in eigener Sache: Nach einigem Basteln ist nun endlich der rundum erneuerte Webauftritt von Break the Silence online. :) Natürlich freue ich mich wie immer über Feedback. Und alle Metalfans dürfen sich den 16. Mai gerne frei halten – es lohnt sich bestimmt! ;)

bts_blog

Mittwoch, 18. März 2009

Sorry, dass hier so wenig passiert. Aber dieser Blog repräsentiert nun eben ein wenig meinen Alltag. ;)

Montag, 9. März 2009

Marketing?

Ein lautes “Süüürpriiiiis” an unseren Bahnhöfen ist ja nichts Neues. Was mir heute aber begegnet ist, war wohl ein ehemaliger Werbetexter:

“Surpräis, Surpräis, das isch ke Scheiss!”

*g*

Samstag, 7. März 2009

Handschriftliches Tippen

Viele können heutzutage wohl von sich behaupten, mit der Tastatur schneller schreiben zu können als von Hand. Auch ich zähle mich dazu. Und spätestens wenn man zusätzlich zur Geschwindigkeit noch die Leserlichkeit beachtet, sind wohl die meisten mit Tasten schneller bedient. Allerdings geht dabei auch einiges an Persönlichkeit in Schreiben und Notizen verloren, wenn jeder nur noch in Arial, Verdana oder Times tippt. Hier bietet die Webseite yourfonts.com Abhilfe.

Innert weniger Minuten ist es dort möglich, eine Schriftart auf der Grundlage der eigenen Handschrift zu erstellen – und das völlig kostenlos. Während der einfachen Step-by-Step-Anleitung werden zwei Seiten mit Feldern für einen kompletten Zeichensatz ausgedruckt, die anschliessend von Hand ausgefüllt werden. Nicht benötigte Sonderzeichen kann man leer lassen oder der Vollständigkeit halber nachzuzeichnen versuchen. Die fertig ausgefüllten Seiten werden wieder eingescannt, hochgeladen und innert weniger Sekunden kann der persönliche Font heruntergeladen werden. Nachdem diese Datei in den Schriftartenordner des Betriebssystems verschoben wurde, steht die virtuelle Handschirft in jedem Programm zur Verfügung. Unter Windows funktioniert dieser Vorgang auch ganz einfach via Rechtsklick -> Installieren.

font

Die eigene Schrift taugt zwar nicht fürs nächste Bewerbungsschreiben, doch finde ich das ganze eine witzige Abwechslung. Doch Achtung: Wer jetzt Worddokumente, etc. mit seiner Schrift herumschickt, sollte nicht vergessen, die Schriftdatei mitzusenden oder ins Dokument einzubetten. Ansonsten wird der Empfänger neben einer Fehlermeldung nur eine langweilige Standardschrift zu Gesicht kriegen.

Donnerstag, 5. März 2009

Timing

Ihr GA ist da. Herzlichen Dank und gute Reise.

So das Beiblatt, das ich heute im Couvert der SBB gefunden habe. Immerhin habe ich mein Plastikkärtchen noch rechtzeitig zwei Tage vor Ablauf meines Übergangs-GA erhalten, doch ist das Timing für einen “Gute Reise”-Wunsch nicht gerade günstig. So ist mir doch eine gute Stunde bevor ich den Brief öffnen konnte, mein Zug wörtlich unter den Fingern weggefahren. Natürlich bin ich auch dafür, dass die Züge fahrplanmässig abfahren können. Wenn die Türen aber definitiv geschlossen werden, obwohl die Zeit noch reicht, zur Führerkabine zu rennen, den Lokführer auf sich aufmerksam zu machen, zurück zur Tür zu gehen und diese immer noch verschlossen vorzufinden, habe ich mit Verständnis Mühe. Unter diesen Umständen den Zug nach etwa einer halben Minute Stillstand mit blockierten Türen langsam in Bewegung zu versetzen und einem regelmässigen Kunden 20 Minuten zu stehlen, finde ich doch sehr dreist. Zumal die Verspätung nicht etwa eigenes Verschulden ist, sondern von der um fünf Minuten verspäteten S-Bahn kommt.

Ich bin eigentlich kein Fan des grünen Eisenbahnunternehmens, aber dort habe ich es immerhin schon häufiger erlebt, dass sogar ein bereits angefahrener Zug nochmals anhält, um einen anrennenden Reisenden noch einsteigen zu lassen. Vielleicht könnte man sich von dieser Kundenfreundlichkeit eine Scheibe abschneiden, liebe SBB. ;)

ga

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