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Archiv vom Februar 2009



Sonntag, 15. Februar 2009

Rauchfreies Bern

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat beschlossen, die Bestimmungen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Passivrauchen auf den 1. Juli 2009 in Kraft zu setzen. Von diesem Zeitpunkt an sind öffentlich zugängliche Innenräume konsequent rauchfrei. Das Rauchen ist nur noch in Fumoirs gestattet.

Endlich. Auf diese Schlagzeile warte ich, seit ich in Dublin das erste Mal einen Fuss in ein rauchfreies Pub gesetzt habe. :)

smoke

Dienstag, 10. Februar 2009

Ohrwürmer

Mit dem Auto ins Skigebiet zu fahren ist bequem. Dazu Radio zu hören gehört schon fast dazu. Und sich dabei einen Ohrwurm einzufangen wohl irgendwie auch.

Obe isch unge u dunku isch häu,
hinger isch vore u langsam isch schnäu.
Du bisch die, wo myni Wäut verträit,
glych wohär dr Wind wäit.

Patent Ochsner – Tiger

Sonntag, 8. Februar 2009

Redesign

Wie bereits im letzten Post angekündigt und wohl unübersehbar hat meine kleine Seite ein komplettes Redesign erhalten. Noch ist nicht alles perfekt, aber ich werde noch etwas feilen. Verbesserungsvorschläge, Kritik und Meldungen über Fehler sind natürlich willkommen. ;)

Samstag, 7. Februar 2009

Suchen bis gefunden

Sonntag, früher Morgen, wir verladen unser Material. Einige Kisten hier, einige Kisten dort, drei Fahrräder, vier… Moment, drei Fahrräder? Hatten wir nicht mal vier? Die Konsultation einiger Listen bestätigte unsere Befürchtung, eine unserer eingängigen Rostlauben fehlte. Gestohlen. Wir sahen bereits, wie sich die Gewitterwolken zusammenbrauten. Normalerweise wäre es ja kein Problem, wenn ein Drahtesel mit Jahrgang zwischen 1950 und 1960 und höchstens Sammlerwert wegkommt. Pech gehabt, Versicherungsfall. Aber nicht etwa im Militär! Suchen bis gefunden war die Devise, die natürlich erfolglos ausging und uns einige Zeit kostete. Irgendwann schafften wir es dann aber doch nach Aarburg in den Bunker zurück.

Und es kam wie befürchtet. Kaum war unser Sondierzug wieder im Bunker in Aarburg eingezogen, wurden wir sogleich zur Wache verdonnert. Der zuständige Wachtzug genoss irgendeine Ausbildung und wir mussten ihre Aufgabe übernehmen. Eine langweilige und unsinnige Aufgabe. Die Zutrittskontrolle, die überprüft, wer ein und aus geht und für den Fall einer Evakuation eine Liste mit Personen führt, die sich innerhalb der Anlage aufhalten, sehe ich ja noch ein. Wenn es dann aber darum geht, tagsüber (und nur tagsüber) einen Parkplatz mit jeweils zwei übermüdeten Soldaten mit Waffen und scharfer Munition zu “bewachen”, der sich ausserdem neben einem Primarschulhaus befindet, habe ich Mühe.

Mein Posten als Wachtkommandant untertraf nochmals sämtliche Anforderungen der übrigen Wachtposten – ich hatte 18 Stunden am Stück praktisch nichts zu tun, musste mich aber möglichst immer im Wachtlokal aufhalten. Lange Schichten, in denen man sich beschäftigen muss und anschliessende verschlafene Tage führen schon mal dazu, dass man 48 Stunden kein Tageslicht sieht.

Immerhin habe ich mich in dieser Zeit neben Filmen, Serien, Zeitungen und Büchern auch dem Design dieser Seite gewidmet und dieses komplett überarbeitet. blackfrog wird in Kürze etwas dunkler und in Grün daherkommen – man darf gespannt sein. ;)

Am Mittwoch kam dann ein Befehl, den ich erst für einen militärisch berechneten Aprilscherz hielt. Das fehlende Fahrrad musste nochmals gesucht werden! Für eine höchstens fünfprozentige Chance, das kaum noch einen Wert habende Stahlpony zu finden, mussten drei Leute nochmals vom Aargau bis ans unterste Spitzlein Tessin fahren und dort einige Stunden herumkurven. Liebe “Führungspersonen”, es gibt so etwas wie eine Kosten-Nutzen-Analyse und die Armee verfügt über Umweltgrundsätze…

Irgendwann wurde es dann aber auch Donnerstag, wo uns nach der Materialrückgabe eine kleine Überraschung erwartete. Als kleine Abschlussschulreise in Grün gings nach Kloten in die Rega-Basis, wo wir von unserem Kameraden, der seine letzten WK-Tage soeben geleistet hatte, durch seinen Arbeitsplatz geführt wurden. Bald darauf wurde es Freitag, wo wir bei der Abgabe des Restmaterials immerhin noch etwas Vernunft erfuhren. Man verrechnete uns das fehlende Velo für plausible 150 statt dem stolzen Etatpreis von 923 Franken. Nach einigem Warten war mein erster WK vorbei und wir wurden wieder in die Freiheit entlassen. :)

Freitag, 6. Februar 2009

Do you poken?

[Trigami-Anzeige]

“Hast du mir deine Handynummer?” – Eine Frage, die sicher jeder schon einmal gehört und selber gestellt hat. Häufig hat das Gegenüber dann aber gerade eine neue Nummer und kann diese noch nicht auswendig oder der eigene Akku ist gerade tot und natürlich hat niemand einen Stift dabei. Einige wenige werden vielleicht eine Visitenkarte zücken, die man zu Hause aber bereits irgendwo verlegt hat und wieder ohne Nummer dasteht. Solche Dilemmata sollen nun aber der Vergangenheit angehören – dank der Idee der Gründer von www.doyoupoken.com.

Im Mittelpunkt steht dabei ein kleines Tierchen mit übergrosser Handfläche, das sogenannte Poken. Die Idee ist so simpel wie genial: Das eigene Poken ist mit einem Internetprofil verknüpft, das auf doyoupoken.com angelegt wird. In diesem Profil finden sich – von Telefonnummer über Anschrift bis hin zum eigenen Facebook-Profil – jene Daten, die man normalerweise auf Zettelchen austauscht. Der moderne Weg, diese Informationen weiter zu geben, nennt sich High-Four. Ein High-Four ist nichts anderes als die Berührung der vierfingrigen Hände zweier Poken, die bei Erfolg kurz grün aufleuchten. Die Kreaturen tauschen so in Sekundenbruchteilen ihre verschlüsselten IDs aus, die später am Computer zu kompletten Profilen werden. Um diese aufzurufen, zieht man den Arm des Poken aus dem Körper und steckt ihn an den USB-Anschluss eines beliebigen Rechners. Ohne Softwareinstallation werden die empfangenen High-Fours übermittelt und der Freundeliste im eigenen Onlineprofil hinzugefügt. Durch die Onlinedatenbank werden die virtuellen Visitenkarten bei Änderungen aktualisiert, so dass sich die gepoketen Kontakte keine Sorgen über Adressänderungen und neue Telefonnummern machen müssen. Zur Funktionsweise gibt ebenfalls dieses Youtube-Video der Entwickler Auskunft.

Das Sammeln und Abtippen von Fresszettelchen erübrigt sich also dank dem Handschlag eines Schlüsselanhängers. Klingt verrückt, aber es funktioniert. In Holland werden täglich bereits hunderte von Pokens verkauft und auch die Absätze in der Schweiz nehmen zu. Wer nun Lust bekommen hat, diese Neuheit auszuprobieren, erhält die in 4 Designs erhältlichen Poken für 24.90 Fr. im Fachhandel (z. B. bei Manor, metro boutique, BIG oder Dolmetsch).

  • Du schaust die im Moment das Archiv vom Februar 2009 an.




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