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Archiv vom Februar 2009



Samstag, 28. Februar 2009

Alle Wege führen nach Thun?

Dieser Zug fährt weiter nach Bern, Belp, Thun. Reisende in Richtung Konolfingen, Thun werden gebeten umzusteigen.

Ja was denn nun?

Mittwoch, 25. Februar 2009

Es werde Licht

Wer des öfteren mit dem Zug von Bern über Burgdorf fährt und dabei zu den Aus-dem-Fenster-Guckern gehört, hat ihn sicherlich schon einmal gesehen. Sei es nun als statische Lichtsäule, blinkendes Kunstwerk oder als wohl komplizierteste Uhr der Schweiz – die Rede ist vom ehemaligen Spreda-Turm, heute als Lumolith bekannt.

Früher war es auserwählten Künstlern vorbehalten, die Glassäule des Turmes zu beleuchten. Nun ist es aber – was ich eine sehr interessante Idee finde – jedem Internetnutzer von überall auf der Welt möglich, das markante Bauwerk in Burgdorf für einige Minuten in den eigenen Wunschfarben erstrahlen zu lassen. Dazu einfach auf der offiziellen Website die 24 Fenster mit den gewünschten Farben auswählen und dem Kunstwerk einen Namen geben. Je nach Warteschlange kann das eigene Farbenspiel sofort oder nach kurzer Wartezeit vor Ort oder via Live-Webcam bestaunt werden. Be creative! ;)

lumolith

Dienstag, 24. Februar 2009

Warm me up!

Zurzeit höre ich immer mehr Leute, die sich über die ewige Kälte beschweren. Zwar freue ich mich, dass wir wieder einmal einen richtigen Winter haben, doch gegen etwas Wärme hätte ich natürlich auch nichts auszusetzen. Ein Kollege hat sich nun anstatt zu jammern an seine Tastatur gesetzt und – während der Computer das Zimmer auf tropische Temperaturen heizte – eine Lösung ausgetüftelt.

Die Idee ist simpel: Kohlendioxid (CO2) ist nachweisbar verantwortlich für die globale Klimaerwärmung. Eine Suchanfrage bei Google erzeugt gemäss eigener Aussage des Suchriesen 0.2 Gramm CO2. Ergo erzeugt Googeln Wärme. Dem bedient sich der magische Button auf untenstehender Webseite – er sendet einfach mehrere Suchanfragen an Google.

Also nutze deine Chance und beende das Frieren unter Warm me up! ;)

(PS: Dieser Eintrag und die verlinkte Webseite sind natürlich mit der notwendigen Prise Humor und Ironie zu geniessen ;))

Montag, 23. Februar 2009

Statistisches und Maturaarbeiten

Ich war ja schon immer ein Fan von Statistiken. Kein Wunder also, dass ich mir in Leerlaufminuten gerne die Besuchsstatistiken dieser Seite vornehme. Neben der Anzahl der Leute, die sich hierher verirren, sind dabei besonders die aussergewöhnlichen und meistens witzigen Dinge interessant. Wenn Besucher über Suchbegriffe wie “nackter arsch skilift”, “hackfresse” oder “einen aufsatz schreiben in dem ich meine mitschüler vor alkohol warne” auf meine Seite gelangen, frage ich mich gerne einmal, weshalb Menschen so etwas überhaupt googeln und weshalb Google meine Seite auflistet. Ebenso spannend ist die geografische Verteilung der Internetnutzer. Wobei ich auch hier natürlich nur rätseln kann, was im letzten Monat zwei Besucher aus Marquett, Michigan bis zu 3 Minuten auf meiner nicht besonders englischen Seite machten.

Als Programmierer von Webseiten sehe ich in den Statistiken aber noch einen weiteren Zweck als die Befriedigung einer Neugier. So ist es für mich durchaus wichtig, dass immer noch sehr viele User mit dem veralteten (und unsicheren…) Internet Explorer 6 unterwegs sind oder es tatsächlich noch Menschen gibt, die Windows 98 laufen haben. Immerhin kann ich mich unterdessen darauf verlassen, dass praktisch alle Surfer eine anständige Bildschirmauflösung haben.

Darüber hinaus können solche Statistiken natürlich auch zur Anpassung des Contents genutzt werden. Besonders kommerzielle Seiten passen ihren Inhalt häufig der Nachfrage an, was im Gegenzug natürlich vermehrt Besucher auf die Seite lockt, die sich wiederum finanziell lohnen. Als privater Blog habe ich das nicht nötig, erlaube mir aber ein kleines Experiment. Zur Zeit laufen viele Suchanfragen bezüglich Maturaarbeiten und auch meine Abschlussarbeit wird jedes Jahr um Januar-März (und kurz vor Abgabetermin Ende Oktober) markant mehr abgerufen. Was passiert, wenn ich diese erneut unter anderem Namen und besser auffindbar veröffentliche?

Also liebe Maturanden und Maturandinnen, Gymnasiasten und Gymnasiastinnen. Wenn ihr auf der Suche nach einer Maturaarbeit-Vorlage seid, dürft ihr gerne meine Maturaarbeit vom Gymnasium Burgdorf von 2006 abrufen. ;) Das Thema meiner Maturarbeit lautete Vorteile eines mit Sauerstoff angereicherten Luftgemisches beim Sporttauchen und die PDF-Datei ist hier zu finden: http://files.blackfrog.ch/Maturaarbeit_Nitrox.pdf.

(Die Wortwahl im letzten Absatz ist übrigens so getroffen, dass Suchmaschinen schnell anbeissen. Ob eine Auswirkung auf die Statistik sichtbar wird, werden wir in ein paar Tagen sehen.)

stat

Freitag, 20. Februar 2009

Weissfahren II

Vor einem Monat nahm ich mir vor, mein nächstes Zugsbillett online zu kaufen. Gesagt getan, für meine Reise in den Schnee nahm ich mir den online Ticketshop der SBB vor. Entgegen bereits gehörter Aussagen gestaltet sich die Anmeldung sehr einfach – wer bereits ein Abonnement (1/2-Tax) besitzt, kann sich sogar die Eingabe der Adressdaten sparen. Nachdem auch die Kreditkartendaten registriert sind, steht einem online Ticketkauf bereits nichts mehr im Wege.

Am einfachsten funktioniert dies, indem ganz normal die gewünschte Verbindung im Fahrplan gesucht wird. Anschliessend den Button Preis/Kauf anwählen und schon wird man zum Shop weitergeleitet. Klasse, Tarif und einfach/retour auswählen und schon hat man ein PDF-Dokument auf dem Bildschirm, das ausgedruckt werden kann. Das lösen eines solchen Tickets im A4-Format dauert weniger als zwei Minuten und dank Abrechnung via Kreditkarte muss man sich auch nie mehr Gedanken über Kleingeld für den Automaten oder Schlangen vor dem Schalter machen.

Die Kontrolle im Zug dauert zwar etwas länger durch das Einscannen des Strichcodes und der Kontrolle des Halbtax auf Vorder- und Rückseite (wieso befinden sich Name und Foto eigentlich nicht auf derselben Seite?), doch stört das wohl relativ wenig.

Alles in allem also eine praktische Angelegenheit. Die SBB wirbt zur Zeit für ihr neues MobileTicket-System, mit dem man Billette auch per Handy bestellen kann. Allerdings funktioniert das auf meinem Gerät noch nicht.

Naja, ab Morgen bin ich sowieso stolzer GA-Besitzer und kann solche Probleme für eine Weile vergessen. :) Besonders froh bin ich, dass ich solchen Situationen aus dem Weg gehen kann, wie ich vor wenigen Tagen eine hatte:

Ich: “Guten Morgen, ein einfaches Billett nach Biel bitte.”

Angestellter: “Tut mir leid, unser Drucker funktioniert zur Zeit nicht. Können Sie bitte am Automaten ein Ticket nach Bern und am dortigen Automaten ein Weiteres nach Biel lösen.”

onlineticket

Mittwoch, 18. Februar 2009

:-(

Bereits freute ich mich wieder darauf, bald wie jedes Jahr von einem genialen Lineup an meinem Lieblingsregionalfestival überrascht zu werden. Doch stattdessen finde ich nur diese unerfreuliche Nachricht vor:

Kein ROCKSOUND Festival 2009

Das 5. ROCKSOUND Festival findet nicht statt. Die Agentur Taifun Music AG hat in den ersten vier Jahren viel Geld in das Festival investiert. Trotz jeweils hochkarätigem Programm aus dem Bereich „hard & heavy“ litt das Festival unter Wetterpech und Fussball-WM 06 und -EM 08. Im letzten Jahr besuchten nur 9000 Rockfans das Festival. Daraus resultierte ein hoher finanzieller Verlust. Das ROCKSOUND Festival macht deshalb im 2009 eine Pause und muss zuerst saniert werden.

(Quelle: offizielle Homepage)

Ein Sommer ohne Rocksound also. :( Dafür soll an der selben Location ein neues Open-Air mit schweizer Acts stattfinden. Was aber bis jetzt unter www.openairhuttwil.ch zu finden ist, scheint nicht wirklich überzeugend…

Montag, 16. Februar 2009

Winterwunderland

Und es gibt wieder einmal ein paar neue Fotos. :)

Riederalp

  • Du schaust die im Moment das Archiv vom Februar 2009 an.




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