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Archiv vom November 2008



Samstag, 29. November 2008

Guten Morgen

Blick aus unser Bungalowtüre – so macht Aufstehen Spass. :) (trotz Kater *g*)

Freitag, 28. November 2008

Welcome to the jungle

Donnerstag, 27. November 2008

Cheers

Dienstag, 25. November 2008

Flight LX 316 ready for boarding

In ein paar Minuten gehts los…juhuuu! 3 Wochen Sonne, Strand, Erholung. 3 Wochen Jamaica! :D

Samstag, 22. November 2008

Überstanden!

Die letzte Woche gestaltete sich, wie bereits erwartet, relativ gemütlich. Am Montag konnte ich mich mit 3 meiner Kameraden gemütlich nach Bern chauffieren lassen, um dort FUM-Prüfungen zu absolvieren. Da unsere Prüfungen über den ganzen Tag verteilt waren, brachen wir morgens um acht auf und kehrten erst 12 Stunden später zurück. Die Prüfung dauerte 30 Minuten, den Rest der Zeit verbrachten wir im Westside. :)
Den Rest der Woche verbrachten wir mit Material zählen, bündeln, putzen und abgeben. Eine nicht besonders anstrengende Arbeit, die viel Freizeit lässt. Zeit zum Feiern. Zeit zum Trinken. Kein Wunder also, als am Dienstag Abend plötzlich die Militärpolizei inkl. Drogenhündchen auf Platz stand und eine Grossrazzia durchführte. Resultat waren einige Anzeigen, die uns aber die Abschlussstimmung nicht vermiesen mochten. Nachdem wir am Freitag den ganzen Tag in der Turnhalle der Kaserne in Dübendorf verbringen mussten und Film um Film schauten, war es dann endlich soweit. Ein letztes Mal in Kolonnenlinien besammeln, eine letzte Achtungsstellung.

“Die FULW RS 95-2 ist hiermit beendet.”

Endlich. Endlich, verdammt! Wir habens geschafft! Plötzlich war es soweit, es war vorbei! Überstanden!

37 Wochen ohne Ferien, ohne grössere Ruhepause. 37 grösstenteils mühsame, sinnlose, chaotische Wochen. 37 Wochen Schweizer Armee. Zeit, Fazit zu ziehen:
“Die RS ist eine Lebensschule” hiess es am ersten Tag. “Sie werden ihre Grenzen kennen lernen – physisch und psychisch”. Damals dachte ich dabei natürlich an die Märsche und andere körperliche Strapazen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass einige Übungen uns zwar körperlich gefordert und einige auch überfordert haben, doch hielten diese Strapazen jeweils nur wenige Stunden an. Die wahre Belastung war für mich eindeutig psychisch. Dieses Gefühl, in einer Spirale der Sinnlosigkeit gefangen zu sein und nicht ausbrechen zu können. Tag für Tag aufzustehen, um nichts Gescheites zu machen. Ein Leben von Wochenende zu Wochenende zu führen. Mich von Menschen herumkommandieren zu lassen, die keine Ahnung haben. Mich auf Dingen ausbilden zu lassen, die ich nie benötigen werde und die im Ernstfall nie und nimmer anwendbar wären. Wir investieren so viel in eine Armee, die in einem Kriegsfall nicht einsatzfähig wäre. Wieso? Das war die grosse Frage in diesen langen Wochen. Wieso?

Nun aber ist es zum Glück vorbei. Und zum Schluss erhielt ich meine Qualifikation. Eine Bestätigung, dass ich vor 30 Wochen Recht hatte und nicht als militärischer Führer tauge und eine Bestätigung, dass die Kaderselektion völlig ungenügend ist. Bewertet wurde ich von unserem Kompaniekommandanten, der mich überhaupt nicht kennt und diese Bewertung wurde vom Herrn Major, der mich noch viel weniger kennt, nochmals in sämtlichen Bereichen herabgesetzt – auf der Grundlage dieser Blogeinträge! In der Schweizer Armee wird also nicht Leistung bewertet sondern gegooglete Informationen. Da verwundert es mich auch nicht, dass Leute in die höheren Führungsschichten aufsteigen, die sich nicht beherrschen können, Soldaten zusammenscheissen, weil sie zurecht auf Sicherheitsvorschriften aufmerksam machen, regelmässig ein Chaos veranstalten und wohl nicht einmal merken, dass sie sich und der ganzen Armee mit solchen Aktionen ein Armutszeugnis ausstellen. Es sind auch genau diese Leute, die meinen, eine unserer Ballonsondierungen sei mit über 500 Franken nicht teuer – und zwar mit dem Argument, dass andere Truppengattungen viel mehr Geld in den Himmel schiessen. Es gibt viel zu viele Leute, die tatsächlich immer noch das Gefühl haben, die Russen stehen allzeitbereit hinter der Grenze und am liebsten noch viel mehr Steuergelder in einen riesigen, ineffizienten und unfähigen Chaosverein stecken möchten.

Würde eine normale Firma derart arbeiten, würde sie im Handumdrehen verschwunden sein. Ich finde es traurig, dass die Schweizer Armee in ihrer heutigen Form überhaupt noch existiert, da dies ein doch sehr ausgedehntes Versagen in unserer Landesführung demonstriert. Mein Bild der Schweiz hat sich jedenfalls in den letzten Wochen sehr verschlechtert – und eine Armee, die seinen Mitgliedern den Nationalstolz nimmt, kanns doch irgendwie auch nicht sein…

Nun denn, nächste Woche kann ich ja erst einmal für einige Zeit aus diesem Land flüchten und anschliessend meine Resozialisierung beginnen. Vielleicht kann ich ja auch meinen Stolz, Schweizer zu sein, wieder etwas aufbauen bevor der nächste WK ansteht…

Donnerstag, 20. November 2008

Endspurt

Montag, 17. November 2008

Wer ist eigentlich Paul?

  • Du schaust die im Moment das Archiv vom November 2008 an.




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