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Quarantäne

So, erstens: ja ich lebe noch und ich bin auch noch nicht Amok gelaufen. ;) Auch wenn diese Woche wieder einmal absolut sinnlos war, gehts mir doch immerhin etwas besser – liegt vermutlich am langen Wochenende, das nun ansteht. :)

Montag und Dienstag waren sowohl für die Soldaten wie auch für uns Kader von der Ausbildung zum Wetterzentralisten geprägt – mehr oder weniger spannende Theorie von Morgens bis Abends. Am Mittwoch Morgen gings dann auf ins Kaff Hasenstrick, wo wir wieder unsere Sondierstation und einen Wetterposten aufbauten. Zusätzlich stand in dieser Übung noch die Tarnung unserer Anlage und die Sicherung mittels Stacheldrahtwalzen an. Der Aufbau dauerte also eine Weile und wurde kurz durch einen auffällig tief und langsam fliegenden Hubschrauber gestört, der uns in der Annahme eines Aufklärungsversuchs veranlasste, Deckung zu suchen. Als alles stand, gestaltete sich der weitere Ablauf gemütlich. Plötzlich erreichte uns ein Telefon von der Kaserne, dass dort einige Ada über Durchfall und Bauchschmerzen klagten und deshalb unter Quarantäne stünden. Wir beantragten “aus Sicherheitsgründen” eine Pensionsverpflegung, die uns auch gleich bewilligt wurde. So assen wir statt Kasernenfutter aus der Gamelle ein köstliches Schnitzel im benachbarten Restaurant. :D

Als wieder einmal nur 2 von insgesamt 7 Sondierungen gelangen, fragte man sich wieder einmal, was man eigentlich genau da macht. Zumal auch missglückte Sondierungen immerhin 2 Stunden Arbeitsaufwand ergeben – ohne irgendein Resultat! Wie kann es sein, dass die Armee für jeden Bullshit Geld ausgibt, wir aber mit völlig veralteter und offensichtlich alles andere als zuverlässiger Technik arbeiten müssen? Am Donnerstag Nachmittag bauten wir dann die gesamte Anlage in strömendem Regen ab und verschoben zurück nach Dübendorf, wo immerhin noch etwas Ausgang auf uns wartete.

Der Freitag stand dann im Zeichen der Abgabe der Kaserne. Das hiess für die Soldaten etwas putzen und warten und für die Kader warten und warten. Um 18 Uhr war dann alles Material gepackt, die Kaserne grösstenteils abgegeben und wir bereit, um in ein langes Wochenende entlassen zu werden. Urlaub bis Montag Abend und dann nur noch 5 Wochen…juhu!

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