Erst gleich einmal einen Gruss an all die Damen und Herren, die von unseren Steuergeldern dafür bezahlt werden, den ganzen Tag das Internet zu durchsuchen und nach bösen AdA-Bloggern Ausschau zu halten. ;)
Selbstverständlich werde ich aber auch, nachdem mein letzter Blogeintrag als Negativbeispiel auf einer Powerpointpräsentation gelandet ist, weiterhin aus meinem grünen Alltag berichten. Allfällige Beschwerden sind bei mir oder beim nächsten Polizeiposten einzureichen. :P
Und nun zu einer Quizfrage: Wie weit läuft man bei einem “ungefähr 15 km-Marsch”? Richtig, nach unserem nach einer Schokoladenglace benannten Oberleutnant sind dies ca. 25 Leistungskilometer. (Siehe dazu auch den Eintrag von Kollege Schnüriger, der sich die Mühe gemacht und das ganze ausgerechnet hat) Und das ganze natürlich bei strömendem Regen von Anfang bis Ende, teilweise extremer Steigung, einer Stunde in ABC-Vollschutz und Abendessen im Schlamm kochen. Immerhin blieb dieses mal genug Zeit, den Übung-Ende-Hot-Dog halbwegs zu genissen.
Als es am nächsten Tag immer noch in Strömen regnete war die Stimmung natürlich auf dem Nullpunkt – genau der richtige Zeitpunkt für die wichtige Inspektion durch die Schulkommandantin…
Glücklicherweise schnitt unsere Kompanie aber “gut” ab und selbstverständlich verteidigte unser Elitezug seinen ersten Platz. Da kann Zug 4 so laut schreien, wie sie wollen. ;P
Auch der Rest der Woche war grösstenteils durch Regen geprägt, mein heutiges Unwort lautet aber trotzdem “Materialkontrolle”…
Am Donnerstag Abend durfte die FULW RS 95-1 ihren zweitletzten AGA-Tag im Ausgang feiern und die armen (grösstenteils unfreiwilligen) Kaderanwärter durften eine unglaublich mühsame Materialkontroll-Übung bestreiten. Nachdem die Auslegeordnung auch das zweite Mal nicht in Ordnung war, konnten wir unsere Kenntnisse aus der Stressbewältigungslektion gleich praktisch anwenden und unser lieber Feldi durfte merken, dass wir nicht alles mit uns machen lassen.
Nach einer weiteren Materialkontrolle am nächsten Morgen wurden wir Kaderleutchens dann ans Arsch der Welt, nach Oberurnen, verlegt und anschliessend in Näfels im Rahmen einer unglaublich kitschigen Veranstaltung zu Schrägstrichträgern (Soldaten) befördert. Anschliessend gings nach einem Apéro auf den laaaangen Heimweg. Endlich Wochenende!
Und bevor ichs vergesse, hier noch meine neue Adresse:
Sdt Sascha Hähni
FULW UOS 95-1
Kaserne
8600 Dübendorf

nach dr ussag vom kadi ar dienschtbeschprächig wärs de angäblech vo afang a aus 25km marsch dänkt gsi – äs sigi eifach nume “us vrsehe” fautsch ufem wucheplan agschribe gsi…wärs gloubt ;)
aso, i wünsch dr mau no viu schpass ir uos, o wes di äuä aschisst. immerhin hesch jetz ä franke meh sold :)
Hey Hähni.
Das checki jetzt nid ganz. Was isch da gangä mit BigBrother und negativ Beispiel?
De Marsch isch eigentlich gar nid so hert gsi. Öbs jetzt 15 oder 25 Kilometer gsi sind chund schlussendlich nid drufa. Mich heds nur ufgregt, dases so blöd gschiffet hed. Suscht wärs sicher nu huerä lustig wordä.
Wünschdr viel durchhaltevermögä in oberurnen. Seisch am Bitterli, Vogler und Kamm bitte en Gruess wensi gsesch.
Freu mi scho ufä nächscht bricht us dinerä UOS.