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Weekend II

Ich habe also auch die zweite Woche in Irland überstanden, wenn auch mit durchs Wetter etwas geschwächter Gesundheit.

Gestern Samstag war ich auf einem von der Schule organisierten Tagesausflug nach Glendalough. Eine wunderschöne Gegend ca. 1.5 Stunden von Dublin entfernt. Pure irische Natur. Ich nahm den selben Bus, wie wenn ich Morgenlektionen habe. Allerdings benötigte ich für die gesamte Strecke, die normalerweise eine bis fünfviertel Stunden in Anspruch nahm, am verkehrsarmen Samstag gerade mal gute 30 Minuten. Wenn das nur immer so wäre…
Nach der Fahrt durch schafbesetztes Gelände in Glendalough angekommen, unternahmen wir eine ca. 3 stündige Wanderung durch die hügelige Region. Natürlich begann es nach dem (sehr) steilen Aufstieg von ca. 30 Minuten zu regnen an und hörte nicht mehr auf. Einige versuchten ihr Glück mit Regenschirmen, die aber von Wind gnadenlos zerstört wurden. So waren wir schlussendlich alle durchnässt bis auf die Knochen, doch hat es sich trotzdem irgendwie gelohnt. Mal schauen, wie viele der Leute man am Montag gesund antrifft. ^^

Am Samstag Abend traff ich mich mich noch mit Nici und Carina aus Deutschland, was den Vorsatz, immer Englisch zu sprechen, schon etwas schwerer einzuhalten machte. *g*

Heute ging ich mit Adam (mit immer noch nassen Schuhen) in die Stadt um eine Modern Art Galerie anzusehen, die mir offentsichtlich etwas mehr zusprach als ihm. Wir wollten anschliessend ins naturhistorische Museum, das allerdings renoviert wurde. So folgten wir dem Rat des Sicherheitsbeamten und besuchten stattdessen das Museum für Archäologie und Geschichte. Wie der Name es vermuten lässt, war dieses nicht sonderlich spannend, so dass wir schon bald im Bus nach Hause sassen.

Am Donnerstag Abend traff ich mich nochmals mit Sybille und Anne-Kathrin und Michael, einem Freund der beiden, der ebenfalls noch einige Zeit in Dublin bleibt. Dieser verbrachte seine bisherige Zeit in der Stadt allerdings mit Gärtnern und Essen und hatte deshalb seine Probleme mit dem Finden des Spires (eine gar nicht etwa riesengrosse, leuchtende und unübersehbare Nadel). Dies liess uns Zeit für einen Cappuccino und Bekanntschaften mit irischen Mittelfingern. ^^
Nach einem weiteren witzigen Abend mit Dresscode konformer Kleidung und einer Irish Stepdance Show mussten Michael und ich unsere Idee für eine baldige Pokerrunde leider begraben, da Casinos hier erst ab 21 Jahren sind.

Fehlt noch der Freitag…da hatte ich am Nachmittag eine Präsentation über Marketing und PR. Unser lieber Lehrer – der übrigens mal ein Jahr abseits der Zivilisation in der australischen Pampa gelebt hat… – fand dann natürlich gleich wieder genügend Argumente um eine riesige Diskussion anzuzetteln, die mir trotz des interessanten Themas zu lange war.

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