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Archiv vom Januar 2008



Donnerstag, 31. Januar 2008

Snow?

Ein weiterer Tag voller Wind, Regen, Sonne, Schnee, Sonne und Regen. Und abartig kalt wars auch wieder mal. Aber Aufsatz schreiben und Kreuzworträtsel lösen in Winterjacken hat doch auch etwas, oder? ;)

Gestern Abend war ich mit Jesus (the master himself ^^) und Marie im Temple Bar Pub, wo wir eine bescheidene Liste mit 180 verschiedenen Whiskey vorfanden. Wir liessen uns vom Barkeeper beraten und testeten ein wenig aus.

Übrigens habe ich in der Zwischenzeit erfahren, dass einer der beiden Söhne meiner Gastfamilie hyperaktiv ist. Das erklärt natürlich, wieso mich die kleinen Biester nicht schlafen lassen. *g*

Eben war ich im Tourist Office um zwei Nächte in Galway (an der Westküste von Irland) zu buchen. Morgen gehts dann mit einigen Mitschülern los, um die andere Seite der Insel zu erkunden. =)

Wer übrigens gerne Geschichten liest, darf gerne einmal im Blog von meinem Mitschüler Douglas, der in der Zwischenzeit wieder in Brasilien ist, reinschauen: http://douglaslemos.blogspot.com/
(Wer nicht portugiesisch kann, sollte die englischen Übersetzungen lesen. *g*)

Dienstag, 29. Januar 2008

New Photos

Eine weitere Portion Bilder aus Irland ist online. Diesmal vom Ausflug nach Glendalough, von der Schule, der Guinness-Brauerei und sonst noch so einiges aus Dublin. Viel Spass beim Anschauen. ;)

Some more pictures from Ireland are online now. They are from the daytrip to Glendalough, the school, the Guinness Storehouse and other places in Dublin. Enjoy! ;)

> Zum Album / To the Pictures

Dienstag, 29. Januar 2008

Weekend III

Die letzten drei Tage schien doch tatsächlich fast immer die Sonne – es gibt also auch in Dublin schönes Wetter. Anscheinend darf man das hier schon als frühlinghaft bezeichnen, immerhin blühen schon Krokusse. Dafür regnets jetzt wieder…

Am Freitag war Party-Night in Temple Bar, also machten wir es uns dort in einem Pub gemütlich. Ben, der an der Schule für die Aktivitäten zuständig ist und uns vor zwei Wochen erklärte, dass er mit trinken aufgehört hat, machte eine Ausnahme und gönnte sich wohl ein paar Drinks zu viel. Immerhin lernten wir so einige böse englische Wörter und sonst so einiges, das man eigentlich gar nicht wissen möchte. *g*
Nachdem die Pubs um 3 Uhr dicht machten, zogen wir noch los, um etwas Essbares zu suchen. Wir machten Bekanntschaft mit einigen betrunkenen Iren bevor ich mir mit Nici ein Taxi nach Hause teilte. Leider war dies die letzte Nacht für einige meiner Mitstudenten, da diese am Samstag heimreisten.

Da die beiden Söhne der Gastfamilie bereits am frühen Morgen einen riesen Radau machten, war nichts mit lange Ausschlafen. Ich machte mich dann auf in die Stadt um wieder einmal etwas auf Erkundungs- und Fototour zu gehen.
Ausserdem weiss ich jetzt, dass ich nicht versuchen sollte, SMS mit Handschuhen zu tippen – ansonsten kann ein Ausgang schnell mal ins Wasser fallen. ;)

Sonntags war ich erneut in der Stadt unterwegs und besuchte ein altes Gefängnis – dank meinem abgelaufenen Schülerausweis sogar zum Studentenpreis. *g* Vom vielen Herumgelaufe (am Sonntag fahren viel weniger Busse) müde genoss ich dann noch die letzten Sonnenstrahlen und machte mich auf den Weg nach Hause.

Freitag, 25. Januar 2008

Dublin Sunset

Unglaublich. Gestern konnten wir doch tatsächlich einen Sonnenuntergang in Dublin mitansehen. Jawohl, Sonne – und das fast den ganzen Tag! Jedenfalls waren wir am Nachmittag im Guinness Storehouse – der berühmten Brauerei des “black stuff”. War ziemlich interessant, obwohl das Ganze doch extrem touristisch ist. Wortwörtlicher Höhepunkt war die “Gravity Bar” auf dem Gebäudedach mit einem Rundumpanorama über die ganze Stadt. Bei schönem Wetter ein traumhafter Anblick!

Am Mittwoch Abend ging ich nach der Schule mit Philipp in die Temple Bar um einige Leutchens zu treffen. Wir stiessen danach noch auf einige Franzosen, welche die Idee hatten, eine kleine Tequillaparty in ihrem Zimmer in der Studentenresidenz zu veranstalten. Wir entschlossen uns alle, mit ihnen zu gehen und liefen durch die halbe Stadt zur Unterkunft. War ein witziger Abend. ;)

Zusammen mit Nici, Carina und Philipp begab ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle um den letzten Bus zu schnappen und zu Hause meinen leeren Magen endlich etwas zu füllen. Da ich Douglas versprochen hatte, bei seiner Präsentation am nächsten Morgen anwesend zu sein und Philipp seine Präsentation ebenfalls gestern hatte, waren wir schön brav um 8.45am wieder in der Schule.

Übrigens trinkt der Durchschnittliche Ire laut Statistik 14 Liter puren Alkohol jährlich, wobei der europäische Schnitt bei 6-7 Litern liegt. ^^

Schönes Wochenende allerseits! :)

Mittwoch, 23. Januar 2008

Hot Whiskey

“That’s better than every medicine” meinte Linda, meine Gastmutter, als sie mir am Sonntag Abend einen hot whiskey anbot. Dieser bewirkte zwar nicht gerade Wunder, doch fühlte ich mich am nächsten Morgen immerhin etwas besser. Ausserdem wars natürlich lecker – zumindest weiss ich jetzt, dass ich irische Hausmittel mag. ;)

Ausserdem kam am Wochenende ein weiterer Student hier an. Marcus aus Brasilien ist nun also die achte Person hier im Haus. Allerdings geht auch er auf die andere Schule.

Der Regen hier wechselt sich ab und zu mit Sturmböen ab, wettermässig gibts also nichts Neues. Danke noch an alle, die mir vom frühlingshaften Wetter in der Schweiz berichtet haben; das ist genau, was ich im Moment hören möchte. ;)

Gestern Dienstag durfte ich auch noch erfahren, was unser lieber Lehrer unter einer Vokabularprobe versteht: das tägliche Kreuzworträtsel! Immerhin ist er nach einer kleinen Intervention etwas von seinem Politiktrip heruntergekommen.

Da es hier gratis SIM-Karten bei einer Aufladung von 10 Euro gibt, habe ich mir eine irische Natelnummer geholt. Ich bin also in den nächsten Wochen über folgene Zahlenkombination erreichbar:

+353 85 848 44 57

Sonntag, 20. Januar 2008

Weekend II

Ich habe also auch die zweite Woche in Irland überstanden, wenn auch mit durchs Wetter etwas geschwächter Gesundheit.

Gestern Samstag war ich auf einem von der Schule organisierten Tagesausflug nach Glendalough. Eine wunderschöne Gegend ca. 1.5 Stunden von Dublin entfernt. Pure irische Natur. Ich nahm den selben Bus, wie wenn ich Morgenlektionen habe. Allerdings benötigte ich für die gesamte Strecke, die normalerweise eine bis fünfviertel Stunden in Anspruch nahm, am verkehrsarmen Samstag gerade mal gute 30 Minuten. Wenn das nur immer so wäre…
Nach der Fahrt durch schafbesetztes Gelände in Glendalough angekommen, unternahmen wir eine ca. 3 stündige Wanderung durch die hügelige Region. Natürlich begann es nach dem (sehr) steilen Aufstieg von ca. 30 Minuten zu regnen an und hörte nicht mehr auf. Einige versuchten ihr Glück mit Regenschirmen, die aber von Wind gnadenlos zerstört wurden. So waren wir schlussendlich alle durchnässt bis auf die Knochen, doch hat es sich trotzdem irgendwie gelohnt. Mal schauen, wie viele der Leute man am Montag gesund antrifft. ^^

Am Samstag Abend traff ich mich mich noch mit Nici und Carina aus Deutschland, was den Vorsatz, immer Englisch zu sprechen, schon etwas schwerer einzuhalten machte. *g*

Heute ging ich mit Adam (mit immer noch nassen Schuhen) in die Stadt um eine Modern Art Galerie anzusehen, die mir offentsichtlich etwas mehr zusprach als ihm. Wir wollten anschliessend ins naturhistorische Museum, das allerdings renoviert wurde. So folgten wir dem Rat des Sicherheitsbeamten und besuchten stattdessen das Museum für Archäologie und Geschichte. Wie der Name es vermuten lässt, war dieses nicht sonderlich spannend, so dass wir schon bald im Bus nach Hause sassen.

Am Donnerstag Abend traff ich mich nochmals mit Sybille und Anne-Kathrin und Michael, einem Freund der beiden, der ebenfalls noch einige Zeit in Dublin bleibt. Dieser verbrachte seine bisherige Zeit in der Stadt allerdings mit Gärtnern und Essen und hatte deshalb seine Probleme mit dem Finden des Spires (eine gar nicht etwa riesengrosse, leuchtende und unübersehbare Nadel). Dies liess uns Zeit für einen Cappuccino und Bekanntschaften mit irischen Mittelfingern. ^^
Nach einem weiteren witzigen Abend mit Dresscode konformer Kleidung und einer Irish Stepdance Show mussten Michael und ich unsere Idee für eine baldige Pokerrunde leider begraben, da Casinos hier erst ab 21 Jahren sind.

Fehlt noch der Freitag…da hatte ich am Nachmittag eine Präsentation über Marketing und PR. Unser lieber Lehrer – der übrigens mal ein Jahr abseits der Zivilisation in der australischen Pampa gelebt hat… – fand dann natürlich gleich wieder genügend Argumente um eine riesige Diskussion anzuzetteln, die mir trotz des interessanten Themas zu lange war.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Politics…

Am Dienstag war ein äusserst schwieriges Kreuzworträtsel, das wir immer in der Klasse lösen, in der Tageszeitung. Da wir also ziemlich lange an dem gesessen sind und ausserdem einige neue Schüler bekommen haben, blieb ich in diesen Lektionen glücklicherweise von politischen Diskussionen verschont. Gestern gings dafür aber wieder richtig los…
Ian, unser Lehrer, ist total angefressen von den ganzen Wahlen in den USA und George Bushs Politik im nahen Osten und findet da leider auch immer wieder einige Politikinteressierte in der Klasse. Ich persönlich habe aber definitiv genug von all den Obamas und Clintons. Immerhin sind die meisten dieser “normalen” Lektionen für diese Woche bereits vorbei und ich darf mich auf die Kommunikationskurse freuen.

Und ich habe ein interessantes Spielzeug gefunden, dass man in der Schweiz auch einführen könnte: Selbstbedienungskassen im Supermarkt. Scannen, Geld einwerfen, fertig. Ohne Schlangestehen an einer Kropf-Kasse. Dafür gibts hier keine gratis Plastiktüten…

Ausserdem konnte ich diese Woche mein erstes Irish Stew geniessen. Das war nicht so schlecht und sowiso war ich etwas erstaunt, dass die meisten anderen Studenten sich über das Essen in ihren Gastfamilien beschweren. Ich habe bisher jedenfalls immer gut gegessen. :)

Dienstag Abend traff ich mich noch mit Sybille, die ich vom MEF her kenne, und ihrer Kollegin Anne-Kathrin, da die beiden diese Woche in Dublin Urlaub machen. War ein sehr witziger Abend voller erschrockener Kellner und komischen Löffelspielchen. *g* Ausserdem tats gut, auch wieder einmal etwas anderes als Englisch zu sprechen. Und merke: die korrekte Reihenfolge in Dublin ist: erst Muffin (“Möffä”) und dann Pub, nicht umgekehrt. ;)

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